Glossar – Fachbegriffe aus Coaching und Faszienyoga
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Begriffe
kurz erklärt

Hier findest du die wichtigsten Fachbegriffe rund um Faszien, Körperarbeit und Selbstregulation – klar und verständlich zusammengefasst.

Faszien

Faszien sind das netzartige Bindegewebe, das Muskeln, Organe, Gelenke und Nerven im gesamten Körper umhüllt und miteinander verbindet. Sie bestehen hauptsächlich aus Kollagen und Elastin und spielen eine zentrale Rolle für Beweglichkeit, Körperhaltung und Schmerzempfinden. Verklebte oder verhärtete Faszien können Verspannungen, Schmerzen und Bewegungseinschränkungen verursachen.

Faszienyoga

Faszienyoga ist eine Trainingsmethode, die gezielte Faszienarbeit mit klassischen Yogaelementen verbindet. Durch langsame, fließende Bewegungen, gehaltene Dehnungen und federnde Impulse werden Verklebungen im Bindegewebe gelöst und die Elastizität der Faszien verbessert. Die Methode fördert gleichzeitig Entspannung, Körperbewusstsein und innere Ruhe.

Selbstregulation

Selbstregulation bezeichnet die Fähigkeit, eigene körperliche und emotionale Reaktionen bewusst wahrzunehmen und zu steuern. Im Coaching-Kontext umfasst sie Techniken aus Körperarbeit, Atemübungen und Achtsamkeit, die das autonome Nervensystem beruhigen und innere Balance fördern. Eine gut entwickelte Selbstregulation hilft, auch in stressigen Situationen gelassen und handlungsfähig zu bleiben.

Nervensystem-Arbeit

Nervensystem-Arbeit ist ein polyvagal-informierter Ansatz zur Regulation des autonomen Nervensystems. Ziel ist es, chronische Stress- und Anspannungsmuster zu erkennen und durch gezielte Körperübungen, Atemtechniken und somatische Methoden das Nervensystem in einen Zustand der Sicherheit und Entspannung zu führen. Dieser Ansatz bildet eine wichtige Grundlage für nachhaltige Veränderung im Coaching.

Körperbewusstsein

Körperbewusstsein beschreibt die bewusste Wahrnehmung körperlicher Signale wie Anspannung, Schmerz, Atem und Haltung. Ein geschultes Körperbewusstsein ermöglicht es, Stressreaktionen frühzeitig zu erkennen und durch gezielte Übungen gegenzusteuern. Im Coaching und Faszienyoga ist es der Ausgangspunkt für jede körperliche und emotionale Veränderung.

Myofasziale Mobilisation

Myofasziale Mobilisation ist eine manuelle und bewegungsbasierte Technik zur Lösung von Verklebungen und Verhärtungen im Fasziengewebe. Durch Druck, Dehnung und dynamische Bewegungen wird die Gleitfähigkeit der Faszien wiederhergestellt und die Beweglichkeit verbessert. Die Technik wird häufig mit Hilfsmitteln wie Faszienrollen oder -bällen durchgeführt.

Betriebliche Gesundheitsförderung (BGM)

Betriebliche Gesundheitsförderung, auch betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) genannt, umfasst präventive Gesundheitsprogramme für Unternehmen. Ziel ist es, die körperliche und psychische Gesundheit der Mitarbeitenden durch Maßnahmen wie Bewegungstraining, Stressmanagement und ergonomische Beratung nachhaltig zu stärken. Unternehmen profitieren von weniger Fehltagen, höherer Mitarbeiterzufriedenheit und gesteigerter Produktivität.

Polyvagaltheorie

Die Polyvagaltheorie ist eine wissenschaftliche Theorie des Neurowissenschaftlers Stephen Porges über die Rolle des Vagusnervs bei der Stressregulation. Sie beschreibt drei Zustände des autonomen Nervensystems – Sicherheit, Mobilisierung und Erstarrung – und erklärt, wie der Körper auf Bedrohung und Entspannung reagiert. In der Coaching- und Körperarbeit bildet sie die Grundlage für das Verständnis von Stressmustern und deren Auflösung.

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